{"id":347,"date":"2016-11-02T14:03:51","date_gmt":"2016-11-02T14:03:51","guid":{"rendered":"http:\/\/zeile.net\/?p=347"},"modified":"2025-06-05T08:50:48","modified_gmt":"2025-06-05T08:50:48","slug":"emomapping-von-barrieren-sven-beyel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zeile.net\/?p=347","title":{"rendered":"EmoMapping von Barrieren | Sven Beyel"},"content":{"rendered":"<h3>[ Abstract ]<\/h3>\n<p>Im Zuge des demographischen Wandels ist ein deutlicher Anstieg des Bev\u00f6lkerungsanteils an\u00a0 Seniorinnen und Senioren (Personen ab 65 Jahren) in Deutschland abzusehen. Dadurch w\u00e4chst auch die Anzahl der mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkten und behinderten Menschen. Insbesondere f\u00fcr die Gruppe der \u00fcber 80-J\u00e4hrigen spielen barrierearme Wege eine gro\u00dfe Rolle. Sie stellen dementsprechend eine zunehmend wichtiger werdende Herausforderung f\u00fcr die r\u00e4umliche Planung dar.<br \/>\nIn einer Pilotstudie wurde hierf\u00fcr im Bochumer Stadtteil Querenburg versucht, Barrieren<br \/>\n(nach DIN 18040-3 etc.) in einem \u201ebarrierefreien Stadtplan\u201c zu erfassen. Es stellt sich jedoch<br \/>\ndie Frage, ob es tats\u00e4chlich diese Barrieren sind, die bei den mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern Stress verursachen. Um diesen Sachverhalt zu kl\u00e4ren, wurde die Technik des \u201eEmoMapping\u201c (dt. Emotionskartierung) verwendet. Dieses Verfahren dient dazu, Emotionen von einzelnen Personen zu erfassen und zu verorten. Zu diesem Zweck wurden Testpersonen mit einem Alterssimulationsanzug, einem GPS-Logger zur<br \/>\nErfassung der geographischen Position sowie einem Sensorarmband, welches die\u00a0 Hautleitf\u00e4higkeit und die Hauttemperatur misst, ausgestattet. In Testl\u00e4ufen wurden durch Erkennung von Mustern besondere Situationen, in denen die Probanden Stress empfanden, positionsgenauerfasst.<br \/>\nAnschlie\u00dfend wurden die Messdaten des GPS-Loggers und des Sensorarmbandes ausgewertet<br \/>\nund kombiniert. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden als Dichtekarten (Heatmaps) in einem Geoinformationssystem dargestellt. Diese erm\u00f6glichen eine Interpretation der Daten.<br \/>\nDa die Auswertung der Daten aus dem EmoMapping bislang nicht automatisiert und \u00fcber<br \/>\nverschiedene Software durchgef\u00fchrt wurde, konnten die Daten nicht sehr zeitnah ausgewertet<br \/>\nwerden. Auch der Arbeitsaufwand war als relativ hoch einzustufen. Deshalb wurde im Rahmen dieser Bachelorarbeit ein Werkzeug entwickelt, mit welchem sich die einzelnen Arbeitsschritte<br \/>\nder Auswertung automatisiert durchf\u00fchren lassen. Das Tool wurde in der frei verf\u00fcgbaren Programmiersprache \u201eR\u201c entwickelt und erleichtert den bisherigen Arbeitsablauf der Auswertung deutlich. Dadurch wird in Zukunft eine intensivere Nutzung der Emo-<br \/>\nMapping-Methode erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/zeile.net\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Beyel_reduced.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-75\" src=\"http:\/\/zeile.net\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/pdf-icon.png\" alt=\"pdf-icon\" width=\"64\" height=\"64\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[ Abstract ] Im Zuge des demographischen Wandels ist ein deutlicher Anstieg des Bev\u00f6lkerungsanteils an\u00a0 Seniorinnen und Senioren (Personen ab 65 Jahren) in Deutschland abzusehen. Dadurch w\u00e4chst auch die Anzahl der mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkten und behinderten Menschen. 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